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Verwertung von Bergbauabfällen

Der Abraum im Bergbau und in Steinbrüchen in Europa macht 29 Prozent aller Abfälle mit über 400 Millionen Tonnen Material aus. Dieses Material stellt eine Bedrohung für unsere Umwelt und Gesundheit dar – ist zugleich aber immer noch voll mit wertvollen Mineralien, Metallen und anderen Elementen. Darüber hinaus haben die im Abfall enthaltenen Metalle häufig einen viel höheren Gehalt als die derzeit abgebauten Erze.

Eine ökonomische und ökologische Abfallbehandlung solcher Bergbaurückstände ist notwendig: Bioleaching mittels unserer Bakterienkonsortien microlive® und entsprechend abgestimmter Nährstoffe ekocomplex® zur Gewinnung von Metallen und anderen Elementen, um die enthaltenen Mineralien wiederzugewinnen.

Biomining ist seit 50 Jahren weit verbreitet, hauptsächlich außerhalb der EU, und wurde bisher fast ausschließlich zur Gewinnung von Kupfer und Gold aus Sulfiderzen eingesetzt. Chile hat sich zu einem wichtigen Entwickler von Bioleaching im industriellen Maßstab entwickelt. Bioleaching -Aktivitäten finden auch in den USA, Australien, Afrika, Mexiko und Brasilien statt. Einige davon zielen auch auf Bergbauabfälle ab. Derzeit werden rund 5% des weltweiten Goldangebots und 20% des Kupfers aus Biomining gewonnen. Neben der Kupfer- und Goldproduktion werden auch Kobalt, Nickel, Zink und Uran aus Sulfiden / Sulfidabfällen hergestellt.

Unsere verschiedenen Bakterienkonsortien microlive® können eine große Anzahl von Metallen, Metalloiden und Nichtmetallen aus verschiedenen Abfallstoffen (die auch aus Oxiden, Silikaten, Hydroxiden, Carbonaten usw. bestehen) ökologisch extrahieren. Wir haben unsere Technologie als EU-Patent zur ökologischen Freisetzung von Elementen und Abbau organischer Substanzen unter Verwendung heterotropher Mikroorganismen angemeldet – und deren Wirksamkeit bei über 100 verschiedenen Materialien in mehreren Bioleaching-Projekten in der EU bestätigt.

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