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In-situ Sanierung kontaminierter Standorte

In der EU gibt es schätzungsweise 2,8 Millionen kontaminierte Standorte = Altlasten. Von den 650.000 registrierten Standorten wurden bisher nur 10% renoviert. Seit 2001 wurden sogar nur 5.000 Standorte saniert, gleichzeitig wurden 75.000 neue Altlasten produziert. Neue Altlasten entstehen schneller, als wir sie loswerden können. Die sind eine unmittelbare Bedrohung für unsere Gesundheit.

Die Sanierung solcher kontaminierten Standorte ist mit immensen technischen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten bei der Beseitigung gefährlicher Verschmutzungen verbunden, vor allem mit hohen Kosten für die Sanierung selbst und nicht zuletzt der Unmöglichkeit einer vollständigen Dekontamination. Aktuelle Technologien eignen sich nicht für die In-situ-Sanierung oder große Mengen.

Dies kann durch neue innovative Technologien behoben werden, die eine einfache In-situ-Anwendung ermöglichen: Bioremediation mittels unserer microlive®-Bakterienkonsortien und entsprechend abgestimmter Nährstoffe ekocomplex® zur Freisetzung von Schwermetallen und zur Zersetzung toxischer Verbindungen (z.B. PCB, Cyanid, BaP, PAH), Phenole usw.).

Unsere Technologie basiert auf der Fähigkeit von Mikroorganismen, Elemente durch Ändern der Oxidationszahl freizusetzen und toxische Verbindungen im natürlichen Zyklus von Elementen (z.B. Kohlenstoffkreislauf) zu metabolisieren, was zu einer vollständigen Entgiftung des Substrats führt. Giftige Verbindungen sind für den Menschen gefährlich, nicht jedoch für Bakterien. Mikroorganismen können Verunreinigungen als Quellen für Kohlenstoff, Stickstoff oder andere Nährstoffe für ihr eigenes Wachstum nutzen. Das ursprüngliche Substratmolekül (z.B. Cyanidmolekül aus C und N) wird in einem katabolen Prozess in Metaboliten umgewandelt, die dann in Stoffwechselwege eingebaut werden, die wiederum zur Bildung neuer Substanzen oder zu anorganischen Endprodukten führen (CO2, NH3, H2O, usw.).

Der biologische Abbau toxischer Verbindungen durch Mikroorganismen ist weltweit bereits weit verbreitet. Im Vergleich zu herkömmlichen Methoden (chemisch, thermisch, physikalisch) ist dies wesentlich günstiger und kann bei einfacher Anwendung in situ für größere Mengen verwendet werden.

Unsere verschiedenen Bakterienkonsortien microlive® können eine Vielzahl von Schwermetallen extrahieren, giftige Verbindungen als Nährstoffe verwenden und diese in sichere Endprodukte zerlegen. Wir haben unsere Technologie als EU-Patent zur ökologischen Freisetzung von Elementen und Abbau organischer Substanzen unter Verwendung heterotropher Mikroorganismen angemeldet, bestätigt bei über 50 kontaminierten Materialien und in mehreren Bioremediationsprojekten in der EU.

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